Muss ein Balkonkraftwerk genehmigt werden? Wir erklären Vermieter, Netzbetreiber und Anmeldung einfach verständlich.
Viele Menschen fragen sich vor dem Kauf: Brauche ich eine Genehmigung für ein Balkonkraftwerk?
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist der Betrieb einer kleinen Balkon-Solaranlage heute deutlich einfacher als noch vor wenigen Jahren.
Trotzdem gibt es einige Punkte zu beachten – vor allem beim Vermieter und bei der Anmeldung der Anlage.
Wenn du zur Miete wohnst, solltest du deinen Vermieter über die Installation eines Balkonkraftwerks informieren.
In vielen Fällen kann der Vermieter die Anlage jedoch nicht ohne triftigen Grund verbieten. Balkonkraftwerke gelten zunehmend als Teil der Energiewende und werden ähnlich behandelt wie Satellitenschüsseln.
Früher musste ein Balkonkraftwerk häufig beim Netzbetreiber angemeldet werden. Heute ist das in vielen Fällen nicht mehr notwendig.
Die wichtigste Anmeldung erfolgt inzwischen über das offizielle Marktstammdatenregister.
Jede Solaranlage in Deutschland muss im Marktstammdatenregister eingetragen werden.
Die Registrierung erfolgt online und dauert in der Regel nur wenige Minuten.
👉 Registrierung hier möglich:
Die gesetzlichen Regeln für Balkonkraftwerke wurden in den letzten Jahren deutlich vereinfacht.
Mehr dazu erklären wir hier:
Balkonkraftwerk 1200 Watt Gesetz
Ein Balkonkraftwerk benötigt in der Regel keine klassische Genehmigung.
Wichtig sind jedoch:
Wenn du noch ein passendes Komplett-Set suchst, hilft dir unsere Kaufberatung weiter.
Zur Kaufberatung